Unsere Fernwärme – Wärme, die verbindet und Zukunft hat

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Komfortabel heizen, Versorgungssicherheit genießen und dabei einen Beitrag zum Klimaschutz leisten – für immer mehr Menschen in Merseburg stellt Fernwärme eine attraktive Lösung für die Wärmeversorgung dar. Hinter diesem Angebot stehen moderne Technik, regionale Energiequellen und ein engagiertes Team, das die Kundinnen und Kunden auf dem Weg zur passenden Wärmeversorgung begleitet.

Das Telefon klingelt. Am anderen Ende der Leitung meldet sich ein Hauseigentümer aus Merseburg. Er möchte wissen, ob sein Gebäude an das über 50 km lange Fernwärmenetz der Stadtwerke Merseburg angeschlossen werden kann. Für Claudia Fischer gehört diese Frage zum Arbeitsalltag.

Gemeinsam mit ihrer Kollegin Nicole Jentsch begleitet sie zahlreiche Kundinnen und Kunden auf dem Weg zur Fernwärme.

„Viele interessieren sich zunächst für die Kosten oder mögliche Förderungen“,

berichtet Claudia Fischer. „Im Gespräch stellen sie dann oft fest, dass Fernwärme noch viele weitere Vorteile bietet.“

Die beiden Mitarbeiterinnen sind häufig die ersten Ansprechpartnerinnen für alle, die sich mit dem Thema Fernwärme beschäftigen. Sie beraten, koordinieren die nächsten Schritte und begleiten den Prozess von der ersten Anfrage bis zur Inbetriebnahme. Dabei erleben sie täglich, welche Bedeutung eine zuverlässige Wärmeversorgung für die Menschen in Merseburg hat.

Wärme, die einfach ankommt

Wer zuhause die Heizung aufdreht oder warmes Wasser nutzt, denkt meist nicht darüber nach, wie die Wärme eigentlich ins Haus gelangt. Bei der Fernwärme wird sie zentral erzeugt und über ein weit verzweigtes Netz aus unterirdischen Leitungen direkt bis zu den angeschlossenen Gebäuden transportiert.

Im Haus übernimmt eine kompakte Wärmeübergabestation die Versorgung von Heizung und Warmwasser. Ein eigener Heizkessel, ein Brennstofflager oder ein Schornstein werden nicht benötigt. Die Wärme steht jederzeit zur Verfügung.

„Viele unserer Kunden schätzen vor allem den Komfort, die Sicherheit und die Verlässlichkeit der Fernwärme“,

erklärt Nicole Jentsch.

„Sie müssen sich nicht um den Betrieb und die Wartung einer eigenen Heizungsanlage kümmern und wissen gleichzeitig, dass ihre Versorgung rund um die Uhr sichergestellt ist.“

Regional, nachhaltig und zukunftsorientiert

Besonders bemerkenswert ist die Herkunft der Merseburger Fernwärme. Mehr als die Hälfte der bereitgestellten Wärme stammt bereits heute aus der TREA Leuna. Dort entsteht bei der thermischen Verwertung von Abfällen Abwärme, die früher ungenutzt geblieben wäre. Heute wird diese Energie sinnvoll weiterverwendet und in das Fernwärmenetz eingespeist. Dadurch werden jährlich rund 16.000 Tonnen CO2 eingespart.

Für die Kundinnen und Kunden bedeutet das: Sie heizen mit einer Energie, die direkt aus der Region kommt und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leistet.

Die Wärmewende kommt in den Keller

Mit dem Wärmeplanungsgesetz und den bundesweiten Klimazielen rückt die Frage nach einer nachhaltigen Wärmeversorgung immer stärker in den Mittelpunkt. Viele Eigentümer stehen vor der Herausforderung, ihre bestehende Heizungsanlage langfristig zukunftssicher aufzustellen.

Fernwärme bietet hier eine interessante Perspektive. Die Technik im Haus bleibt einfach, während die eigentliche Weiterentwicklung der Wärmeerzeugung zentral erfolgt. Steigt der Anteil erneuerbarer Energien oder klimafreundlicher Wärmequellen im Netz, profitieren alle angeschlossenen Haushalte automatisch davon.

Gleichzeitig investieren die Stadtwerke Merseburg kontinuierlich in die Weiterentwicklung und den Ausbau ihres Fernwärmenetzes. Ziel ist es, noch mehr Gebäude an eine nachhaltige Wärmeversorgung anzuschließen und die Dekarbonisierung der städtischen Energieversorgung weiter voranzutreiben.

Persönliche Beratung statt Standardlösung

Jedes Gebäude ist anders. Deshalb setzt das Team Fernwärme um Vertriebsleiter Energie Carsten Blütgen auf individuelle Beratung. So entsteht nicht nur ein technischer Anschluss, sondern eine langfristige Partnerschaft für eine sichere Wärmeversorgung.

„Mit dem Ausbau des Fernwärmenetzes, der Nutzung regionaler Abwärme und dem Engagement unseres Teams entsteht Schritt für Schritt eine Versorgung, die Komfort, Sicherheit und Klimaschutz miteinander verbindet. Eine Wärmeversorgung, die nicht nur heute überzeugt, sondern auch für kommende Generationen tragfähig ist.“

resümiert Carsten Blütgen.

Mehr Informationen zum Thema Fernwärme finden Sie hier.

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