Alle Zeichen auf Design: Selinas Story

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Der Übergang von der Werkstudententätigkeit zur Festanstellung ist ein spannender und entscheidender Schritt im Berufsleben. Wie dieser gelingen kann, zeigt die Geschichte von Selina Lailach, die bei den Stadtwerken Merseburg als Werkstudentin angefangen hat und heute festangestellte Mitarbeiterin ist.

Selina Lailach interessierte sich schon frühzeitig für kreatives Arbeiten. „Als Kind habe ich gemalt, gebastelt und alles Mögliche erschaffen. In der Schulzeit übernahm ich gern gestalterische Aufgaben – am meisten Spaß machte es mir, eigene Ideen auszuprobieren und daraus etwas zu kreieren.“ Nach dem Abitur wollte sie studieren und natürlich fiel die Wahl auf ein gut zum Interessengebiet Design passendes Fach, sie entschied sich für den Studiengang „Medienkommunikation“ an der Technischen Universität Chemnitz.

Mit dem Bachelor of Arts in der Tasche zog die gebürtige Dessauerin weiter nach Merseburg, um ihre Studienlaufbahn mit dem Masterabschluss und einer Design-Spezialisierung zu krönen. Während dieser Zeit hatte die umtriebige Studentin bereits Praktika bei Agenturen wie Future in Chemnitz und Ad Alliance in Hamburg absolviert. Mit der Fachrichtung „Informationsdesign und Medienmanagement“ legte sie den Grundstein für ihr heutiges Handeln.

Ihr Weg zu den Stadtwerken

Zu den Stadtwerken Merseburg führte sie dann eher zufällig ein Gespräch mit Kerstin Alexander von der Hochschule Merseburg. Die Studiengangsleiterin machte auf die ausgeschriebene Werkstudentenstelle der Stadtwerke Merseburg im Bereich Kommunikation und Marketing aufmerksam, die es parallel sogar ermöglichte, die Abschlussarbeit zu schreiben. Selina Lailach, damals im 6. Semester, nutzte die Gelegenheit und stellte sich der Leiterin der Abteilung Kommunikation und Marketing vor. Kurz darauf wurde sie eingestellt. Rückblickend sagt sie:

„Ich habe die Erfahrung gemacht,
dass Entschlossenheit belohnt wird.
Daher sollte man Chancen ergreifen,
die sich einem bieten.“

Zwei Männer, Martin Runge und Lucas Eib, sitzen an einem Tisch mit zwei Laptops und unterhalten sich.
Zusammenarbeit auf Augenhöhe: Selina Lailach und Merco MTW GmbH

„Gute, ästhetische Gestaltung und
Kreativität begleiten mich auf allen Wegen –
sie sind für mich Lebenselixier.
Dabei ist mir klares, funktionales und
zugleich kreatives Design wichtig,
besonders wenn es um Marken geht.“

 

Wenig verwunderlich also, dass sie bei der Wahl ihres Themas für die Masterarbeit genau daran anknüpfte und sich aufmachte, das Logo des traditionellen Energieunternehmens in seinen Entwicklungsstufen unter die Lupe zu nehmen und schlussendlich in die heutige Welt zu transformieren. Große Konzerne wie Google, Apple oder IBM machten es schließlich vor. Selina Lailach schloss im März 2024 mit dem Prädikat „Sehr gut“ ab und trat nur wenige Tage später, eine Traineestelle bei der Stadtwerke Merseburg GmbH in der Abteilung Kommunikation und Marketing an. Seit Mai 2025 ist sie festangestellte Mitarbeiterin im Team Kommunikation und Marketing und begleitet hier vor allem die Grafik- und Designthemen.

Echte Inspiration für ein neues Corporate Design

Einem Ritterschlag kommt es gleich, dass sich die Stadtwerke Merseburg dafür entschieden haben, 2026 mit dem von Lailach entwickelten Logo in die Außenwahrnehmung zu gehen und ein ganz neues Corporate Design zu veröffentlichen. Ein Mammutprojekt, das viel Kreativität und Inspiration erfordert. Diese holt sich Lailach beim Luft holen auf dem Rad oder beim Stöbern in Werken von anderen Künstlern. „Diese echte Inspiration regt meine Kreativität an und bringt mich in den richtigen Flow. Struktur und Klarheit helfen dabei – auch beim Corporate Design, wenn es stimmig werden soll.“ ergänzt die 27-Jährige. Auf die Frage, was sich seit ihrem Einstieg bei den Stadtwerken Merseburg verändert hat, erwidert sie:

„Mein Aufgabengebiet ist stetig gewachsen,
ich habe mehr Verantwortung,
betreue größere und längerfristige Projekte,
das fühlt sich gut an.“

 

Selinas Erfolgsstory zeigt, wie wichtig es ist, die richtigen Gelegenheiten zu nutzen und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Mit der Unterstützung ihres Teams und ihrer eigenen Entschlossenheit hat sie den Übergang von einer Werkstudentin zu einer wertvollen, festangestellten Mitarbeiterin gemeistert. Wir freuen uns auf viele weitere erfolgreiche Jahre mit ihr.

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